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Die Angst zu versagen ist eine der größten Hindernisse, die uns Menschen davon abhalten kann, Dinge gar nicht erst auszuprobieren oder durchzuführen. Schwierigkeiten empfinden wir wie eine Mauer vor uns auf einem Weg. Und eine Mauer sehen wir als ein Hindernis, welches eine Lösung verhindert. Hier die Schwierigkeit als Scheitern anzusehen, bedeutet Stillstand.

Was aber, wenn ich mir diese Mauer einmal genauer ansehe? Wie hoch ist sie? Welche Farbe hat sie? Welche Breite? Wie ist die Mauer aufgebaut und welche Struktur weist sie auf? Komme ich rüber, drunter durch oder kann ich sie einfach umwerfen? Vielleicht soll ich mich hier auch einfach nur mal kurz ausruhen? Auf jeden Fall komme ich ins Nachdenken und schaffe mir Möglichkeiten, diese Mauer doch zu überwinden und neue Wege zu erkennen.

Ja, natürlich ist es noch eine Mauer und sie stellt mich vor Fragen auf einem Weg, den ich vielleicht lieber gerade durch gelaufen wäre. Aber hey, wie cool ist es bitte, die Mauer zu überwinden? Im Grunde ist die Mauer eine neutrale Rückmeldung, dass etwas nicht so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe. Sie gehört dazu. Sie sagt uns: Das hier funktioniert nicht – aber sieh Dich um und probiere etwas anderes!

Danke, liebe Mauer, Du hast mir neue Perspektiven eröffnet und mein Selbstvertrauen
gestärkt. Ich kann was!

 

Scheitern ist also kein Fehler, sondern nur eine Rückmeldung, dass etwas nicht funktioniert hat. Diese Sicht eröffnet die Möglichkeit, etwas anderes auszuprobieren und nicht den Kopf in den Sand zu stecken.