07021 866 8293 hallo@schatzentdecker.de

Wie sieht dein Familienalltag aus? Eher ruhig oder energiegeladen? Fühlst du dich dabei gut und steckst voller Tatendrang oder empfindest du den Alltag als anstrengend? Gibt er dir Energie oder raubt er sie dir? Gehst du häufig an deine (Kapazitäts-) Grenzen und hast das Gefühl, dass sich nichts wirklich verändert? Und das, obwohl du alles gibst? Bist du im Funktionsmodus verhaftet? Oder kannst du in deinem Familienalltag leben und ihn lieben? Dort persönlich wachsen, dich weiterentwickeln und dazu lernen?

 

 

Lebst du deinen Familienalltag so, wie du ihn gerne leben würdest?

 

Kein Familienalltag ist perfekt. Vergiss es!

Aber wie oft bekommen wir das ideale Familienleben vorgegaukelt? Täglich. Wir müssen uns nur umschauen. Im Fernsehen, in Hochglanzmagazinen oder auch bei Nachbarn und Freunden. Viele Familien wenden enorm viel Energie auf, damit ihr Leben nach Außen perfekt wirkt. Und sei mal ehrlich: Glaubst du nicht auch, dass zumindest ein Teil davon wahr und auch für dich erreichbar ist?

Familie ist etwas sehr schönes und wertvolles. In dieser Gemeinschaft können wir einzigartige Dinge erfahren. Aber der Familienalltag kann auch gefüllt sein mit Stress, Hektik, Streit, Scheitern und Enttäuschungen. Viele kleine und große Wunden, die wir uns täglich gegenseitig zufügen. Das ist die Normalität. Nur schauen wir dort nicht gerne hin. Lieber nehmen wir ein Hochglanzmagazin zur Hand, sehen weg und träumen von einem besseren Leben.

 

 

Hör auf zu träumen und schau präzise auf deinen Familienalltag!

 

Öffne deine Augen und sieh genau hin: Was kannst du in deinem Familienalltag erkennen? Welche Dinge sind es, vor denen du die Augen verschließt? Ja, das Hinsehen tut manchmal weh. Der Schmerz aber ist ein guter Wegweiser. Er zeigt dir die Punkte auf, an denen du etwas tun solltest. Genau diese Punkte sind es, die dir deine Energie nehmen und dich in eine gefühlte Abhängigkeit bringen, die dir keinen Handlungsspielraum lässt. Sollen Wachstum, Veränderung, Unabhängigkeit und eine Erweiterung deines Spielraums möglich werden?

Dann lade ich dich ein, an dieser Stelle zu shiften und eine wichtige Unterscheidung für dein Leben zu treffen:

In unserer Gesellschaft gibt es eine Annahme, dass alle Menschen nach Zufriedenheit streben und durch dieses Streben motiviert sind, Dinge zu tun. Noch vor einiger Zeit habe ich dies selbst als Ziel meines beruflichen und privaten Tuns angesehen. Dabei ist Zufriedenheit gar nicht so erstrebenswert, wie sie auf den ersten Blick aussieht. Das Streben nach Zufriedenheit lenkt den Fokus auf „Was ist da für mich drin?“. Unbewusst schauen wir uns all unsere Aktivitäten unter diesem Fokus ganz genau an und treffen Annahmen darüber, welche Aktivitäten für uns lohnender sind als andere. Oft entsteht dabei eine „Abwarten-und-Teetrinken-Mentalität“. Wir schauen erst einmal, was der andere tut. Oder eben nicht tut. Und nichts passiert. Die Erwartung von Zufriedenheit als oberstes Ziel sorgt also dafür, dass wir nie wirklich beteiligt sind. Im Gegenteil: Schauen wir ganz genau hin, können wir erkennen, dass Zufriedenheit nur für den Einzelnen erreicht werden kann. Und diese Tatsache trennt uns automatisch von den anderen Menschen. In diesem Fall von unserer Familie.

Zufriedenheit hat noch einen weiteren spannenden Aspekt: Sie ist zeitlich begrenzt. Haben wir den Zustand von Zufriedenheit erreicht, schwindet sie irgendwann wieder. Wachsen kann sie nicht. Und ein bestimmtes Maß an Zufriedenheit führt nicht automatisch zu mehr Zufriedenheit. Zufriedenheit ist ein fester und fixierter Zustand. Das Leben ist aber dynamisch und deshalb werden wir niemals den Zustand vollster Zufriedenheit erreichen und vor allem dauerhaft halten können.

 

Das Streben nach Zufriedenheit ist wie das Laufen in einem Hamsterrad: Es kostet sehr viel Energie und du kommst nie an.

 

Unter diesem Aspekt stellt sich die Frage: Ist Zufriedenheit wirklich so erstrebenswert? Oder könnte es nicht etwas Größeres geben?

Es gibt etwas, das ein völlig anderes Licht auf deinen Familienalltag werfen könnte: deine Mitwirkung. Mitwirkung schaut nicht auf den „return on investment“, ihr Fokus liegt nicht auf der potentiellen Belohnung für eine Aktivität. Mitwirkung ist die Belohnung selbst und schafft eine Verbindung zu anderen Menschen. Sie fragt danach, was du einbringen kannst. Sie fragt nach dir mit deinen Fähigkeiten und deinen Qualitäten – nicht nach deinem Wunschdenken oder deiner Vorstellung eines perfekten Familienalltags. Mitwirkung fragt im Hier und Jetzt. Du kannst mitwirken und ein Teil deiner Familie sein, ohne zufrieden, erfüllt oder glücklich zu sein. Du bist einfach da und präsent. Deine volle Präsenz und Mitwirkung in deinem Familienalltag produziert automatisch Interesse an deinen Familienmitgliedern und an bestimmten Dingen, die zu tun sind, um einen gemeinsamen Familienalltag erleben zu können. Interesse und Mitwirkung bedingen sich gegenseitig und sie können zusammen wachsen. Sie sind dynamisch, so wie das Leben selbst. Je mehr du mitwirkst, desto interessierter bist du. Und umgekehrt auch.

Also, schau hin: Wo bist du in deinem Familienalltag wirklich involviert und wirkst mit? An welchen Stellen bist du wirklich interessiert? Und bei welchen Gelegenheiten jagst du dem Mythos Zufriedenheit hinterher?

 

Viel Freude beim Entdecken!

 

Deine Simone

 

 

 

familienalltagÜber Simone: die Schatzentdeckerin

Mein Spezialgebiet ist es, Mütter in ihre innere Stärke zu bringen, damit sie ihr Leben frei und selbstbestimmt im Einklang mit sich selbst und der Familie leben können. Das habe ich für mich selbst vor einiger Zeit entdeckt und habe zusätzliche viele Werkzeuge zur Verfügung, damit du das auch für dich umsetzen kannst. Deshalb kann ich meine Klientinnen auf diesem Weg so gut begleiten.

Falls du gerne von mir unterstützt werden möchtest, schreibe mir oder rufe mich an. Ich beantworte dir sehr gerne deine Fragen und berate dich ganz unverbindlich, welche Form der Zusammenarbeit am besten zu dir passen würde.

Bildquelle: pixabay.de/ congerdesign
Wenn unser Kind ein Problem hat, reagieren wir Eltern meist damit, dass wir es gleich
Gefühle zeigen - gar nicht so einfach! Jeden Tag passieren viele Dinge um uns herum.
Heute habe ich ein Thema für dich, das mich schon sehr lange beschäftigt und das
Schimpfen war für mich eine