Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein neues kündigt sich an. Überall leuchten Kerzen in den Fenstern, es duftet nach Plätzchen und Weihnachten steht vor der Tür.

Für mich ist diese Zeit eine Zeit der Einkehr und Besinnung. Es wird ruhiger. Mein Kopf wird im Alltagstrubel zunehmend freier und dominiert nicht mehr so sehr. Viele Ideen und Gedanken aus meinem Bauch – aus dem Sein –  finden in dieser Zeit öfter ihren Weg an die Oberfläche und werden von mir wahrgenommen. Das ist sehr schön und entspannend. Ich liebe diese Zeit des Abschließens und des sich ankündigenden Neuanfangs. Sie gibt mir Kraft. Für mich ist das der Zauber der Weihnachtszeit.

Dir wünsche ich auch, dass du über Weihnachten die Zeit für eine (und sei sie noch so kurz) Besinnung findest. Altes abschliessen und Neues finden kannst.

Alles Liebe,

 

Deine Simone


Da ich Metaphern so liebe, habe ich für Weihnachten eine als kleines Geschenk für dich:

 

Die Tiere stritten sich wieder einmal darum, was denn die Hauptsache an Weihnachten sei.

„Das ist doch klar“, sagte der Fuchs, „der Gänsebraten. Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?“

Der Eisbär widersprach: „Schnee muss sein, viel Schnee! Weiße Weihnachten, das ist es!“

Das Reh aber sagte: „Der Tannenbaum ist es! Ohne Tannenbaum gibt es kein ordentliches Weihnachten!“

„Aber nicht mit so vielen Kerzen“, heulte die Eule. „Schummrig und gemütlich muss es sein. Die Weihnachtsstimmung ist die Hauptsache.“

„Und ein neues Kleid! Wenn ich kein neues Kleid bekomme, ist Weihnachten nichts!“, rief der Pfau.

Und die Elster krächzte dazu: „Jawohl, und Schmuck: Ringe, Armbänder, Ketten, am besten mit Diamanten. Dann ist Weihnachten!“

„Und der Stollen? Und die Kekse?“, fragte brummend der Bär, „die sind doch die Hauptsache, und die anderen schönen Honigsachen. Ohne die verzichte ich lieber ganz auf Weihnachten.“

„Und wo bleibt die Familie?“, quakte die Ente. „Erst wenn ich alle Lieben um mich versammelt habe, ist für mich Weihnachten!“

„Nein“, unterbrach der Dachs. „Macht es wie ich: schlafen, schlafen, schlafen! Das ist das einzig Wahre an Weihnachten, einmal richtig ausschlafen!“

Und dann brüllte der Ochse plötzlich: „Aua!“
Der Esel hatte ihm einen kräftigen Huftritt verpasst und sagte nun: „Du, Ochse, denkst du denn auch nicht an das Kind wie die Anderen alle?“
Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte: „Das Kind, natürlich das Kind, das ist doch die Hauptsache!“

Und nach einer Weile fragte er den Esel: „Du Esel, sag einmal, wissen das die Menschen eigentlich auch?“
Autor unbekannt

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